Vibe coding: Warum ich Websites heute anders baue

Eigentlich habe ich für neue Experimente gar keine Zeit. Doch seit Dezember 2025 brennt in mir wieder dieses Feuer, das ich zuletzt in den Anfangstagen der Agenturgründung gespürt habe. Wenn am Wochenende die Welt noch schläft und meine Familie tief schlummert, sitze ich am Rechner und „vibe“.

Nein, ich höre nicht nur Musik – ich entwickle. Dank Vibe Coding habe ich in den letzten Wochen Projekte realisiert, die früher Monate an Planung und ein ganzes Team an Spezialisten erfordert hätten.

Was ist Vibe Coding eigentlich?

Der Begriff klingt fast schon zu entspannt für die harte Welt der Programmierung, doch er trifft den Kern der Sache perfekt. Beim Vibe Coding geht es nicht mehr darum, jede Zeile Code mühsam von Hand zu tippen und sich in kryptischen Syntax-Fehlern zu verlieren. Es ist vielmehr das Dirigieren einer hochintelligenten KI-Konsole.

Vibe Coding ist das Dirigieren einer hochintelligenten KI-Konsole.

– Daniel Werner

Nach dem richtigen Setup erkläre ich der KI in natürlicher Sprache, was ich erreichen möchte. Dabei fungiert die KI nicht nur als kleiner Assistent, der Codeschnipsel ausspuckt. Sie vereint quasi das gesamte Agentur-Team in einer Oberfläche: Vom Frontendentwickler über den SEO-Experten bis hin zur Fachkraft für Barrierefreiheit und Sicherheit. Ich gebe die Vision vor, die KI setzt die technische Infrastruktur mit einer Präzision und Geschwindigkeit um, die manuell kaum noch zu erreichen ist.

Zehn Erfolge in Rekordzeit:
Wenn Technik auf Leidenschaft trifft

Dass das kein theoretisches Spielzeug ist, zeigen die über zehn Projekte, die ich seit Dezember erfolgreich umgesetzt habe. Die Bandbreite ist beeindruckend und reicht von schnellen Onepagern bis hin zu umfangreichen Portalen mit über 150 Unterseiten. Ein Highlight ist sicherlich der neue Stellenanzeigengenerator (stellenanzeigengenerator.hr-rocket.com) oder unser Projekt www.webrestaurator.de.

Besonders stolz bin ich auf mein neuestes Projekt: Tageszeitung.net. Diese Plattform arbeitet mittlerweile vollautomatisiert, erstellt eigenständig Artikel und postet diese auf Social Media. Früher hätte man für so ein System eine eigene IT-Abteilung gebraucht. Heute reicht der richtige „Vibe“ beim Entwickeln – und ein Online-Marketer, der so richtig BOCK hat!

Ganz ehrlich: Die Technik ist das eine, aber ohne die Lust an der Sache, ohne dieses echte Feuer im Hintern, wird das nichts. Man braucht jemanden, der die Möglichkeiten der KI nicht nur nutzt, sondern sie mit purer Leidenschaft füttert. Wenn dieser Funke überspringt, entstehen digitale Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern begeistern.

Warum Vibe Coding oft das „bessere“ WordPress ist

Ich schätze WordPress nach wie vor für seine Vielseitigkeit, aber für viele moderne Projekte ist es mittlerweile wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Wenn ich heute eine Website baue, die kompromisslos schnell, sicher und wartungsarm sein soll, ist Vibe Coding mein Werkzeug der Wahl.

Die technischen Vorteile im Überblick

Trotz aller Begeisterung für die Technik zählen am Ende die nackten Zahlen für meine Kunden. Hier spielt Vibe Coding seine Stärken voll aus:

  • Extremer Pagespeed:
    Da kein schwerfälliges CMS im Hintergrund arbeitet, erreichen meine Projekte bei Google Pagespeed Insights spielend Werte von 95 bis 100 Punkten.
  • Barrierefreiheit & SEO:
    Die KI implementiert alle aktuellen Standards direkt im Code, statt sie nachträglich über Plugins „hinzubasteln“.
  • Content & Design: Bilder, Texte und Layout fließen in einem Guss zusammen, was eine enorme Konsistenz schafft.

Müssen wir jetzt Angst um unsere Jobs haben?

Man könnte meinen, wenn eine KI all das kann, brauchen wir bald keine Agenturen mehr.

Ich glaube das Gegenteil ist der Fall: Auch in fünf oder zehn Jahren wird es Unternehmen geben, die von den schieren Möglichkeiten überfordert sind. Sie suchen nicht nach einem Tool, sondern nach Kompetenz, Vertrauen und strategischer Begleitung. Die Agenturwelt wird sich spalten. Es wird diejenigen geben, die als Early Adopter mit der Zeit gehen und die Vorzüge der KI nutzen, um für ihre Kunden bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit zu liefern.

Und es wird diejenigen geben, die von jungen, agilen Agenturen abgelöst werden. Ich bin dankbar für diese neue Ära. Wir verkaufen heute weniger „Arbeitsstunden beim Tippen“, sondern echte Lösungen für den Erfolg unserer Kunden.

Fazit:
Die Zukunft gehört denen, die den „Vibe“ spüren

Vibe Coding ist kein Trend, der wieder verschwindet. Es ist die Art und Weise, wie das Internet der Zukunft gebaut wird: Effizienter, inklusiver und verdammt schnell. Wenn Sie wissen wollen, ob Vibe Coding auch für Ihr nächstes Projekt der richtige Weg ist, lassen Sie uns sprechen.

Möchten Sie erfahren, wie wir Ihren Webauftritt mit maximalem Speed ins Netz bringen?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf – ich habe richtig Bock auf Ihr Projekt!

Häufige Fragen zum Thema Vibe coding

Vibe Coding ist ein moderner Ansatz der Softwareentwicklung, bei dem der Fokus auf der intuitiven Interaktion mit KI-Tools liegt. Anstatt manuell Code zu schreiben, steuert der Entwickler die KI durch Beschreibungen und Feedback, um Anwendungen zu erstellen.

Hinter Vibe Coding steht keine einzelne Firma, sondern eine wachsende Community von Entwicklern, die Tools wie Cursor, Replit und fortschrittliche LLMs nutzen, um den Entwicklungsprozess zu abstrahieren.

Aktuell wird vor allem der Editor Cursor in Verbindung mit dem Modell Claude 3.5 Sonnet empfohlen, da dieses Modell besonders präzise im Befolgen von Design-Anweisungen und Coding-Logik ist.

Für Rapid Prototyping und Web-Anwendungen ist es extrem effizient. Bei sehr großen Enterprise-Systemen oder tiefgehender Fehlersuche ist menschliche Expertise weiterhin unerlässlich.

Ja, die Einstiegshürde ist minimal. Wichtiger als Programmierkenntnisse sind heute die Fähigkeit zur klaren Kommunikation mit der KI und ein gutes Verständnis für das gewünschte Endprodukt.

Der Begriff wurde prominent durch Andrej Karpathy geprägt, der damit seinen neuen Workflow beschrieb, bei dem er Apps rein durch „Vibes“ (Anweisungen und Korrekturen) erstellt.