Bewertungen sind 2026 für lokal sichtbare Unternehmen der zentrale Conversion-Hebel. Sie sind das Erste, was potenzielle Kunden sehen, wenn sie nach Ihnen suchen — vor Ihrer Website, vor Ihrem Angebot. Ob Sie nach „Google Bewertungen kaufen", „Google Bewertung kaufen" (Singular), „Google Rezensionen kaufen" oder „Google Reviews kaufen" googeln — die Frage dahinter ist meist die gleiche. Und die Antwort, ehrlich aus 18 Jahren Agenturpraxis: Bewertungen kaufen ist keine Lösung, sondern ein Risiko. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, warum — und vor allem, wie Sie es richtig machen.

Kurzantwort 2026: Soll man Bewertungen kaufen?

Nein. Aus vier Gründen:

  • Rechtlich grau bis schwarz — verstößt gegen Googles Richtlinien und gegen das deutsche UWG. Abmahnungen sind möglich, in Einzelfällen Bußgelder.
  • Wirtschaftlich kurzfristig. Google erkennt gekaufte Bewertungen zunehmend automatisch und löscht sie. Geld verbrannt, Profil ohne Bewertungen.
  • Vertrauensverlust für echte Kunden. Wer mehrere Profile prüft, erkennt typische Muster (alle Bewertungen in zwei Wochen, gleiche Bewerter bei mehreren Firmen). Das schadet Ihrer Marke.
  • Es ist nicht nötig. Mit einem einfachen Bewertungs-Link bekommen Sie 20–40 % Rückläufer-Quote — schneller, billiger und legal. Mehr dazu in der nächsten Sektion.

Noch klarer wird es bei negativen Bewertungen kaufen: Das ist ein klarer Straftatbestand (Wettbewerbsverletzung, ggf. üble Nachrede). Wer das tut, riskiert Strafverfolgung. Wer betroffen ist, sollte sich nicht einschüchtern lassen — siehe Sektion zu unserem Löschservice weiter unten.

Fake-Bewertungen bei Google erkennen

Will man auf die Schnelle Fake-Bewertungen erkennen, hilft ein Blick auf das Datum-Muster: Ein Unternehmen, das seit 5 Jahren existiert, sollte nicht ausschließlich Bewertungen aus drei Wochen vorzeigen. Eine gewisse Konstanz und natürliche Verteilung über die Zeit ist normal.

Manchmal lohnt es sich, echte Bewertungen genauer anzusehen. Drei Ansätze:

  • Bewerter mit nur einer Rezension. Kann seriös sein — die meisten Nutzer bewerten selten. Wenn aber alle Bewertungen eines Profils von Profilen mit jeweils nur einer Rezension stammen, deutet das auf gekaufte Bewertungen hin (Fake-Accounts).
  • Bewerter mit sehr vielen Rezensionen. Auch das kann normal sein — manche Profile bewerten überdurchschnittlich oft. Auffällig wird es, wenn jemand quer durch ganz Deutschland Hotels, Werkstätten und Restaurants bewertet, obwohl er beruflich nicht im Außendienst ist. Klicken Sie auf den Namen — dort sehen Sie alle Rezensionen des Profils.
  • Überschneidungen prüfen. Wenn dieselben 10 Bewerter bei mehreren Firmen positiv bewerten, ist das ein starker Indikator für eine gekaufte Kampagne über einen Bewertungs-Anbieter.

Und schließlich: gesunder Menschenverstand. Kann ein Unternehmen mit 200 Bewertungen wirklich ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen haben? Sind die Texte oberflächlich, generisch, austauschbar? Werden konkrete Projekte oder Mitarbeiter genannt — oder bleibt es bei „Top Service, sehr nett, gerne wieder"?

Echte Google Bewertungen erkennen

Echte Bewertungen wirken natürlich: sie sind über die Zeit verteilt veröffentlicht (nicht zehn an einem Tag), enthalten konkrete Details (Projekt, Person, Erlebnis), kommen aus einer Mischung von eher inaktiven und aktiven Bewertern. Manche sind kurz, manche länger. Sterne-Bewertungen variieren leicht — auch ein paar 4-Sterne-Bewertungen zwischen 5ern wirken authentischer als eine reine 5er-Wand.

Profil-Check: der wichtigste Tipp

Wer wirklich wissen will, ob eine Bewertung echt ist, klickt auf das Profil des Bewertenden und schaut sich an, was die Person sonst noch bewertet hat. Das ist mit wenigen Klicks gemacht und liefert klare Indizien:

  • 100 Bewertungen, quer durch ganz Deutschland verteilt — Restaurant in Hamburg, Werkstatt in München, Hotel in Berlin, Friseur in Köln. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein gekauftes Bewertungs-Profil. Niemand fährt regelmäßig privat durch die ganze Republik und bewertet überall.
  • 100 Bewertungen, aber 30 davon in Würzburg — Bäcker, Friseur, Werkstatt, Café, alles in derselben Region — und der Rest verteilt sich auf Urlaubsziele. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein echter Würzburger, der gerne und regelmäßig Bewertungen abgibt.
  • Wenige Bewertungen, aber alle in derselben Stadt — meist auch echt. Der typische Privatnutzer, der gelegentlich bewertet.
  • Eine einzige Bewertung, generischer Name, allgemein gehaltener Text — kann echt sein (viele Menschen bewerten genau einmal im Leben), aber wenn das bei vielen positiven Bewertungen einer Firma immer das gleiche Muster ist, deutet das auf Fake-Accounts hin.

Faustregel: Geografische Konzentration ist ein gutes Echtheits-Signal. Geografische Streuung mit hoher Bewertungsanzahl ist ein Warnzeichen.

Schattenseite: Negative Bewertungen kaufen — Straftatbestand

Was viele nicht wissen: Es gibt im Internet einen ganzen Markt für gekaufte negative Bewertungen. Anbieter, die für ein paar Euro 1-Stern-Bewertungen auf das Profil eines Konkurrenten platzieren. Manche Wettbewerber nutzen das tatsächlich — wir sehen das in unserer Praxis mehrmals pro Jahr.

Das ist klar strafbar. Es erfüllt mehrere Tatbestände:

  • Wettbewerbsverletzung nach §§ 3, 4 UWG — gezielte Behinderung eines Mitbewerbers.
  • Üble Nachrede nach § 186 StGB — wenn die Bewertung sachlich falsche Tatsachenbehauptungen enthält.
  • Verleumdung nach § 187 StGB — wenn der Täter weiß, dass die Behauptungen unwahr sind.
  • Je nach Inhalt: Beleidigung nach § 185 StGB.

Das Problem in der Praxis: Es ist extrem schwer nachzuweisen. Der Anbieter sitzt oft im Ausland, die Konten sind anonymisiert, die Spur verwischt. Wer einen klaren Verdacht hat und eine Anzeige stellt, kommt selten weit. Die wirksamere Strategie ist meist: die Bewertung löschen lassen.

Bewertung löschen lassen — unser Service für 150 € pro Bewertung

Wenn Sie unfaire oder offensichtlich gekaufte negative Bewertungen erhalten, können viele davon gelöscht werden — wenn man weiß, welche Argumente bei Google ziehen. Wir übernehmen das für Sie:

LeistungPreis
Prüfung und Löschantrag pro Bewertung150 € pauschal
Mehrere Bewertungen gleichzeitigauf Anfrage (Mengenrabatt)
Erfolgsquote bei klar unfairen Bewertungen60–80 % (aus unserer Erfahrung)
Erfolgsquote bei berechtigter Kritik0 % — und das soll auch so sein

Welche Bewertungen können gelöscht werden?

  • Bewertungen ohne Kundenkontakt. Wenn nachweislich kein Geschäftsbeziehung bestand.
  • Beleidigungen. Persönliche Angriffe, Beschimpfungen, Schmähkritik.
  • Sachlich falsche Behauptungen. Konkret nachweisbar falsche Tatsachendarstellungen.
  • Themenfremde Bewertungen. „Restaurant war schrecklich" auf dem Profil eines Maschinenbauers.
  • Wiederholte Bewertungen vom selben Profil.(automatisch durch Google filterbar).
  • Spam, Werbung, Verlinkungen.

Wann eine Löschung nicht möglich ist

Bei echter, berechtigter Kritik — auch wenn sie hart formuliert ist — lässt sich nichts löschen. Und das ist auch richtig so. Wenn ein Kunde tatsächlich unzufrieden war, ist die einzig sinnvolle Reaktion: öffentlich freundlich antworten, im Hintergrund das Problem lösen, daraus lernen. Mehr dazu in der nächsten Sektion.

So gehen wir vor: Sie schicken uns Links zu den Bewertungen. Wir prüfen, ob die Bewertung gegen Google-Richtlinien verstößt, formulieren den Löschantrag und reichen ihn ein. Bearbeitungszeit bei Google: 1–4 Wochen. Sie bekommen Bescheid, sobald Google entschieden hat.

Was tun bei berechtigten negativen Bewertungen?

Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvoll, mit einem Anwalt zu drohen oder die negative Stimme durch gekaufte positive Bewertungen zu überdecken. Wenn echte negative Bewertungen vorhanden sind, sollte der allererste Ansatz sein: „Was ist falsch gelaufen?". Warum ist jemand so unzufrieden, dass er sich die Mühe macht, eine negative Bewertung abzugeben?

Reagieren Sie öffentlich — aber nicht mit Gegenargumenten. Gehen Sie auf den unzufriedenen Kunden ein, zeigen Sie Verständnis, bieten Sie eine Lösung an. Oft nimmt der Kunde die Bewertung später zurück oder relativiert sie.

Klug ist nicht, wer keine Fehler macht. Klug ist, wer es versteht, sie zu korrigieren.

Wenn mit einem Schlag sehr viele negative FAKE-Bewertungen dazu gekommen sind, ist es im Bereich des Möglichen, dass ein Konkurrent oder ein böser Online-Marketer dahintersteckt. Diese Bewertungen lassen sich oft löschen — siehe Sektion 06 zu unserem Löschservice.

Das Sinnvollste bei vereinzelten echten negativen Bewertungen ist langfristig: der natürliche Aufbau positiver Bewertungen. Es kann nicht immer alles perfekt laufen, und es gibt Kunden, die man nicht zufriedenstellen kann. Versuchen Sie, das Positive überwiegen zu lassen — mit dem Bewertungs-Link aus Sektion 02 ist das gut machbar.

Wie bekommt man echte Google-Bewertungen?

1. Fragen kostet nichts

Die einfachste und wirkungsvollste Methode: Fragen Sie Ihre Kunden! Sind sie zufrieden und werden freundlich gebeten, verfassen viele ein Feedback. Je zufriedener der Kunde, desto wahrscheinlicher die Rückmeldung. In vielen Firmen fehlt einfach die Zeit, danach zu fragen — genau deshalb lohnt sich ein automatisierter Prozess (Rechnungs-Mail, Auftragsbestätigung, QR-Code auf der Theke).

2. Kreativität — der psychologische Trick

Ein Beispiel aus der Hotelwelt: Im Urlaub lag am vorletzten Tag ein liebevoll gestalteter Umschlag auf dem Bett — mit einer Verabschiedung des Hoteldirektors, einer Erinnerung an die Reise und einem kleinen Geschenk (Tee-Blüten). Im letzten Satz die Bitte um eine Bewertung. Was geht im Kopf vor? „Mir geht's gut, ich war zufrieden, ich habe gerade ein Geschenk bekommen — ich schulde dem Hotel etwas." So bauen viele Hotels seit Jahren ihre Bewertungen auf.

Wichtig: nicht betteln, nicht zwingen, nicht direkt belohnen (Geschenke gegen Bewertung sind UWG-relevant). Die Kunst ist, in einem emotional positiven Moment zu fragen — nicht im negativen, nicht im neutralen.

3. Automatisierung

Wenn Sie regelmäßig Aufträge abrechnen, integrieren Sie den Bewertungs-Link in die automatische Mail. Stempel auf der Rechnung. QR-Code in der Auftragsbestätigung. Bei wiederkehrenden Geschäftsbeziehungen alle 12 Monate erneut fragen. Es geht nicht um „einmal viel" — es geht um eine kontinuierliche, natürliche Spur über Jahre.

Google-Bewertungen auf der Website anzeigen

Sterne, Siegel und Auszeichnungen lösen oft eine ähnliche Wirkung aus wie die Sterne in der Google-Suche. Um Google-Bewertungen auf der eigenen Website darzustellen, nutzen wir selbst ein Widget von ProvenExpert. Auf provenexpert.com gibt es einen 30-Tage-Testzugang, danach reicht ein kleines Paket ab ~15 € pro Monat. In dem Siegel werden Bewertungen von Google, Facebook und weiteren Portalen zusammengefasst.

Alternativen: Trustpilot-Widget (vor allem E-Commerce), eKomi, ausgezeichnet.org. Wichtig: Wer Bewertungen einbindet, sollte sicherstellen, dass es echte Bewertungen sind und das System DSGVO-konform integriert wird (z.B. Two-Click-Embed).

Alternative Bewertungsplattformen — und warum auch dort kein Kauf hilft

Denken Sie nicht nur an Google. Je nach Branche sind andere Portale relevant — und auch dort gibt es Anbieter, die „Bewertungen kaufen" als Dienst anbieten. Die Antwort bleibt dieselbe: nicht machen. Hier die wichtigsten Plattformen und ihre spezifischen Suchbegriffe rund um den Bewertungs-Kauf:

  • Facebook-Bewertungen — relevant für Marken mit Social-Media-Präsenz, werden auch bei der Google-Brandsuche dargestellt. „Facebook Bewertungen kaufen" wird ~946 Mal pro Monat gesucht — und ist genauso UWG-relevant wie bei Google. Meta löscht zudem auffällige Bewertungen schneller als früher.
  • Kununu — Arbeitgeber-Bewertungen. Wichtig für Personaldienstleister und beim Active Recruiting. Schon ein Wert von 1,8 statt 3,5 kann Bewerbungen halbieren. „Kununu Bewertungen kaufen" (~617 Suchen) ist besonders heikel, weil Mitarbeiter-Identitäten sehr nah am Persönlichkeitsrecht liegen — Klage-Risiko deutlich höher.
  • ProvenExpert — branchenübergreifender Aggregator, gut zum Einbetten auf der Website. „ProvenExpert Bewertung kaufen" (~631 Suchen) macht keinen Sinn: ProvenExpert verifiziert über E-Mail-Bestätigungen, gekaufte Bewertungen werden zuverlässig gefiltert.
  • Jameda — Standard im Gesundheitswesen (Ärzte, Heilpraktiker, Zahnärzte, Praxen). Hier ist die rechtliche Lage besonders streng (Heilkunde- und Werberecht zusätzlich).
  • Trustpilot — Standard im E-Commerce, internationaler Auftritt.
  • Branchenspezifisch — HolidayCheck, Booking, Tripadvisor (Tourismus); Tradesvalley, MyHammer (Handwerk); Indeed, Glassdoor (Arbeitgeber); Anwalt.de (Rechtsanwälte). Auch hier gilt: echtes Bewertungs-Management schlägt jeden Kaufversuch — sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich.

Wichtig: Konzentrieren Sie sich auf die 2–3 Plattformen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Wer auf zehn Plattformen aktiv sein will, ist nirgends richtig sichtbar. Und auf keiner Plattform funktioniert „Bewertungen kaufen" mittel- oder langfristig.

Webfeinschliff bei ZDF Frontal21 — „Fake mit 5 Sternen"

Daniel Werner, Inhaber von Webfeinschliff, war zum Thema „Bewertungen kaufen" als Experte im ZDF-Magazin Frontal21 zu Gast. Der Beitrag „Fake mit 5 Sternen" lief am 15. Dezember 2020. Das ZDF hat die Praktiken hinter gekauften Bewertungen recherchiert, und Daniel hat aus Agentursicht erklärt, wie man sie erkennt und warum sie schaden.

Daniel Werner am Set des ZDF-Frontal21-Beitrags Fake mit 5 Sternen — Behind-the-Scenes vom Studio-Dreh mit Kamera und Mikrofon-Arm im Vordergrund
Daniel Werner am Set des Frontal21-Beitrags „Fake mit 5 Sternen" (Dezember 2020).

Kurzer Einblick & Quellenangabe

Einen kurzen Einblick in den Beitrag finden Sie als Reel auf Facebook: Facebook-Reel zum Frontal21-Beitrag →

ZDF Frontal21, Sendung „Fake mit 5 Sternen" vom 15. Dezember 2020. Originalbeitrag inzwischen aus der ZDF-Mediathek depubliziert.

Archivierte Seitenversion: web.archive.org-Snapshot vom 17.12.2020 →

Was im Beitrag deutlich wurde: Bewertungs-Kauf ist kein Kavaliersdelikt. Es täuscht Verbraucher, verzerrt den Wettbewerb und ist rechtlich angreifbar. Wer das tut, riskiert nicht nur Abmahnungen — er beschädigt mittel- und langfristig auch das Vertrauen der eigenen Marke.

Sie sind Online-Marketing-Kunde bei uns?

Dann brauchen Sie sich nichts merken. Bewertungs-Management ist Teil unserer kontinuierlichen Online-Marketing-Betreuung: Wir richten den Bewertungs-Link ein, integrieren ihn in Ihre Standardprozesse (Rechnungs-Mail, Auftragsbestätigung, Print-Materialien), überwachen Ihr Profil monatlich, melden auffällige Bewertungen frühzeitig zur Löschung und halten Sie bei rechtlichen oder Plattform-seitigen Änderungen auf dem aktuellen Stand. Sie müssen sich nicht damit beschäftigen — wir machen das im Hintergrund mit.

Wenn Sie noch kein Online-Marketing-Kunde sind, aber Interesse haben: mehr zu unserem Online-Marketing-Angebot. Oder direkt im persönlichen Gespräch klären, was sinnvoll ist — siehe Kontakt-Block unten.

1-Stern-Bewertungen kaufen, Reseller-Markt & Agentur-Angebote

Wer den Bewertungs-Markt im Detail recherchiert, stößt schnell auf einen weiteren Sumpf: Es gibt nicht nur Anbieter, die positive Bewertungen verkaufen — es gibt auch einen aktiven Markt für negative Bewertungen, 1-Stern-Bewertungen und Konkurrenz-Sabotage. Plus Anbieter, die das Bewertungs-Geschäft an Agenturen als „White-Label-Service" anbieten. Beides ist problematisch — rechtlich und wirtschaftlich.

1-Stern-Bewertungen kaufen — der Sabotage-Markt

Begriffe wie „google 1 stern bewertungen kaufen", „negative bewertung kaufen", „schlechte bewertungen kaufen" oder „schlechte google bewertungen kaufen" werden tausendfach pro Monat gegoogelt — meist von Wettbewerbern, die einer Konkurrenz schaden wollen. Das ist ein klarer Straftatbestand (§§ 185–187 StGB, §§ 3, 4 UWG). Anbieter sitzen oft im Ausland; die Bewertungen werden über Fake-Konten platziert. Wirkung: kurzfristig sichtbarer Score-Abfall beim Opfer, mittelfristig hohe Aufdeckungswahrscheinlichkeit bei Klage und Indiziensammlung.

Wenn Sie selbst betroffen sind: nicht zurückkaufen. Stattdessen unseren Löschservice für 150 € pro Bewertung nutzen — wir bekommen viele dieser Sabotage-Bewertungen über die Google-Richtlinien gelöscht.

Positive Bewertungen kaufen — die scheinbar harmlose Variante

Auch „positive bewertungen kaufen", „positive google bewertungen kaufen" oder „gute google bewertungen kaufen" ist nicht harmlos — rechtlich genauso UWG-relevant wie negative Bewertungen. Häufige Pakete-Angebote: „100 google bewertungen kaufen" für ein paar hundert Euro. Wirtschaftlich verbrannt: Google erkennt Massen-Drops zunehmend automatisch und löscht zwischen 30 und 90 % dieser Bewertungen innerhalb der ersten 6 Monate.

„Bewertungen kaufen als Agentur" oder „als Reseller"

Manche Agenturen suchen explizit nach Wegen, das Geschäft als Reseller in ihr Portfolio aufzunehmen — Stichworte: „bewertungen kaufen als agentur", „bewertungen kaufen als reseller". Wir machen das nicht, und wir empfehlen Ihnen auch dringend, keine Agentur zu beauftragen, die so etwas anbietet. Drei Gründe:

  • Haftung wandert mit. Wer einen Reseller-Service nutzt, haftet selbst nach UWG. Die Agentur ist Mittäter, nicht Schutzschild.
  • Qualitäts-Roulette. Reseller-Bewertungen kommen aus den gleichen Pool-Accounts wie Sabotage-Angebote — Google erkennt das Muster.
  • Ruf-Schaden. Bekannt werden solche Praktiken, ist das Image deutlich schlechter beschädigt als jede negative Bewertung es hätte sein können.

Wenn Sie eine Agentur suchen, die seriös beim Bewertungs-Aufbau unterstützt: Wir bauen Prozesse, die echten Kundenfeedback automatisieren (Bewertungs-Link, Rechnungs-Integration, QR-Codes) und unfaire Bewertungen rechtssicher löschen lassen. Mehr in Sektion 02 und 07.

Häufige Fragen rund um Google-Bewertungen

Ist es legal, Google Bewertungen zu kaufen?

Nein. Das Kaufen positiver Bewertungen verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Google und das deutsche UWG. Abmahnungen sind möglich, in Einzelfällen Bußgelder. Negative Bewertungen zu kaufen ist ein klarer Straftatbestand (Wettbewerbsverletzung, ggf. üble Nachrede).

Wie generiere ich einen direkten Bewertungslink?

Im Google Unternehmensprofil unter „Kundenrezensionen" finden Sie einen Kurzlink (g.page/r/CXXXXX/review). Kopieren, in QR-Codes umwandeln, an Kunden senden. Mit aktiver Bitte erreichen Sie 20–40 % Rückläufer statt 1–5 %.

Was passiert, wenn Konkurrenten negative Bewertungen kaufen?

Straftatbestand. Dokumentieren, sammeln, an Google melden — und falls Sie professionelle Unterstützung wollen: unser Löschservice für 150 € pro Bewertung mit 60–80 % Erfolgsquote bei klar unfairen Bewertungen.

Wie bekomme ich echte Google-Bewertungen?

Aktiv fragen — direkt nachdem der Kunde glücklich ist. Direkter Bewertungs-Link, kurzer Text. Das hebt die Quote von 1–5 % auf 20–40 %.

Was kostet das Löschen einer unfairen Bewertung?

Bei uns: 150 € pauschal pro Bewertung. Erfolgsquote bei klar unfairen Bewertungen: 60–80 %.

Was kostet eine gekaufte Google-Bewertung — und ist das wirtschaftlich?

Auf den einschlägigen Anbieter-Seiten werden Pakete typisch ab 5–15 € pro Bewertung angeboten. „100 Google Bewertungen kaufen" liegt entsprechend bei 500–1.500 €. Wirtschaftlich ist das selten — Google löscht über die Zeit 30–90 % dieser Bewertungen wieder, hinzu kommt das Abmahn-Risiko nach UWG (Kosten 600–2.500 €) und mögliche Profil-Sperrung. Investition in einen Bewertungs-Link-Prozess ist deutlich nachhaltiger und kostet einmalig im niedrigen 3-stelligen Bereich.

Kann man positive Google-Bewertungen kaufen, ohne dass es auffällt?

Mittlerweile: nein, jedenfalls nicht zuverlässig. Google nutzt seit 2023 verstärkt KI-basierte Mustererkennung — auffällige Bewerter-Profile (wenige Bewertungen, geografisch verteilt, sprachliche Ähnlichkeit) werden zunehmend automatisch gefiltert. Selbst „echte gekaufte Bewertungen" (über Mikrojobs, klassisches Auftrags-Reviewing) werden über andere Indizien erkannt. Wer 100 Bewertungen kauft und dann 6 Monate später schaut, hat oft nur noch 10–30 davon übrig.

Was tun, wenn ich erfahre, dass ein Konkurrent Bewertungen kauft?

Drei Optionen: (1) Bewertungen über Google direkt melden (auffällige Muster, Profil-Hinweise). (2) Bei klar wettbewerbswidrigem Verhalten Abmahnung über einen Wettbewerbs-Anwalt — Kosten typisch 800–2.000 €, oft erfolgreich. (3) Wettbewerbszentrale (wettbewerbszentrale.de) informieren, die prüft und ggf. selbst aktiv wird. Wenn Sie unsicher sind, was passt: gerne kurzes Erstgespräch.

Welche alternativen Bewertungsplattformen sind relevant?

Branchenabhängig: ProvenExpert, Jameda (Gesundheit), Kununu (Arbeitgeber), Trustpilot (E-Commerce), Facebook, branchenspezifische Portale. Konzentration auf 2–3 wichtige Portale.