Webfeinschliff betreibt 42 regionale Jobportale im deutschsprachigen Raum. Durch unser Know-How im Online-Bereich können wir bisher kaum genutzte Möglichkeiten zur Mitarbeiter- und Stellensuche nutzen. Wir sind von diesen neuen Vorgehensweisen und unseren Jobbörsen selbst sehr überzeugt und wollen auch Personaler überzeugen – vom Online-Inserieren an sich, von der Nutzung von Social-Media bei der Personalsuche usw. Natürlich sind wir deshalb daran interessiert, dass immer mehr Unternehmen in den jeweiligen Regionen auf unsere Jobbörse aufmerksam werden und Stelleninserate schalten.

Wie geht man also vor, um mehr Besucher auf die eigene Website zu ziehen?

Besucher auf die Website ziehen

Besucher auf die Website ziehen

Klar ist: Nur regionale Werbung macht in diesem Fall Sinn. Wer in Würzburg inseriert, der sucht meist auch Mitarbeiter in Würzburg, also wollen wir ihn oder sie auf unsere Website www.jobs-wuerzburg.de leiten. Ein Personalverantwortlicher in München dagegen sollte natürlich besser auf www.jobs-münchen.com aufmerksam gemacht werden. Ein Problem: Wie erreicht man also den klassischen Personaler in der Region, der seit Jahren teuer (und oft erfolglos) in Tageszeitungen inseriert? Die Antwort:

So sehr es uns als Internetagentur schmerzt, das zuzugeben, aber…

Es fällt uns schwer, das zuzugeben, aber…

Es fällt uns schwer, das zuzugeben, aber…

…manchmal muss es dann doch auch mal Print sein. Man muss auch mal etwas Anderes austesten und sehen, wie sich die Konversion-Rate auf ungewohnten Wegen steigern lässt. Natürlich funktionieren auch Online-Werbeschaltungen via Adwords oder Facebook-Ads – da kennen wir uns aus, immerhin ist das unser Fachgebiet. Der wahre Weg zu jedem Personaler ist aber, so dachten wir uns das, nur der eine: Die Bewerbung. Sie ist das täglich Brot des HR-Managers. Also entwickelten wir eine ganz besondere Werbemaßnahme:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen auf die offene Stelle als zukünftige Jobbörse. Schon immer habe ich mich für effiziente Personalsuche begeistert und nun möchte ich meine Expertise auch in Ihrem Unternehmen gewinnbringend einsetzen…“

Jobs Würzburg bewirbt sich Anfang Januar 2017 bei den Würzburger Personalverantwortlichen. Das Anschreiben weißt auf die Geschichte und die Vorteile der Arbeit mit Jobs Würzburg hin. Im Lebenslauf finden sich die verschiedenen Bereiche, die die Jobbörse abdecken kann, sowie deren wichtigste fachliche „Qualifikationen“. Dort, wo sonst Arbeitszeugnisse zu finden sind, erzählen zufriedene Kunden von ihren positiven Erfahrungen mit der Jobbörse.

Diese „Bewerbung“ ( PDF ansehen) erreicht ca. 500 Personal-Verantwortliche in der Region – eingekaufte Adressen – per Post, mit handgeschriebener Anschrift. Wie eine echte Bewerbung.

Viele Impressions machen es aus!

Außerdem werden die Würzburger Firmen nicht nur postalisch auf unsere Jobbörse aufmerksam gemacht, sondern auch auf anderen Wegen erreicht: Eine kleinere Version der „Bewerbung“  ( PDF ansehen)  findet sich im selben Monat als Beilage des IHK-Fachmagazins „Wirtschaft in Mainfranken„. Zusätzlich findet sich im selben Magazin dieser von uns verfasste Fachartikel, der die Relevanz des Internets bei moderner Personalsuche erläutert:

moderne-personalsuche

Auch der Artikel, den Sie gerade lesen, dient selbstverständlich nicht nur der Information, sondern soll denen, die unser Unternehmen als „Urheber“ dieses Marketing-Gags erkennen, zeigen, dass Sie auf unserer Website richtig sind.

Keine schlechte Idee, oder? Wir sind gespannt …

In den nächsten Tagen werden unsere „Bewerbungen“ bei den ausgewählten Unternehmen ankommen. Jetzt darf ein wichtiger Schritt nicht fehlen: Das Tracking. Ob sich eine Werbeaktion lohnt, sollte man nie aus dem Bauch heraus bewerten, sondern anhand von Fakten. Wir werden im Auge behalten, …

  • …ob die postalisch angeschriebenen Firmen in nächster Zeit bei uns inserieren.
  • …wie oft die in der Werbung erwähnten Gutscheincodes genutzt werden.
  • …ob Google Analytics gesteigerte Seitenaufrufe verzeichnet.
  • …welches Feedback auf anderen Wegen (z. B. telefonisch) bei uns ankommt.

Die kommenden Wochen entscheiden also darüber, ob sich der „Spaß“ gelohnt hat – falls ja, können wir die Aktion für alle anderen 41 Jobbörsen (München, Hamburg, Berlin, Wien etc.) wiederholen. Wir werden Sie in jedem Fall auf dem Laufenden halten.

Sie sind interessiert, wie viel uns diese Aktion gekostet hat? Genauere Details erzählen wir gerne telefonisch oder bei einem Kaffee in unserer Agentur.

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