Selbst bauen oder Agentur? Eine ehrliche Antwort

Wix, Jimdo, Squarespace – Baukastensysteme versprechen die eigene Website ab 10 € im Monat. Klingt verlockend. Für eine Hobby-Seite oder Online-Visitenkarte funktioniert das auch. Für ein Unternehmen, das mit seiner Website Kunden gewinnen will, wird es schnell teuer – nur eben nicht beim Bau, sondern später.

Professionelle Website erstellen lassen — der Unterschied zwischen Baukasten und Agentur

Warum Baukasten-Seiten als Firmenwebsite scheitern

  1. Lahme Ladezeiten kosten Rankings

    Baukasten-Seiten sind technisch aufgebläht. Google straft langsame Seiten ab – und Besucher springen ab, bevor die erste Überschrift erscheint.

  2. Ohne SEO keine Sichtbarkeit

    Eine Website, die niemand findet, ist kein Marketing-Werkzeug. Ohne Keyword-Recherche, saubere Struktur und technisches SEO bleiben Sie unsichtbar.

  3. Design ist mehr als hübsch

    Nutzer müssen zielgerichtet zur Anfrage, zum Anruf, zum Kauf geleitet werden. Das ist Handwerk – und entscheidet darüber, ob Ihre Website Geld verdient oder nur existiert.

  4. Wartung wird zur tickenden Zeitbombe

    Ohne regelmäßige Updates werden Seiten zum Sicherheitsrisiko. Wer im Baukasten gestartet ist, kommt aus eigener Kraft selten wieder raus.

  5. Sie stoßen schneller an Grenzen, als Sie denken

    Sobald Sie einen Shop, eine Buchungsfunktion oder eine spezielle Integration brauchen, ist Schluss – und der teure Umzug zur richtigen Lösung steht an.

Drei Wege zu Ihrer Website: Baukasten, Agentur — oder modern statisch?

Lange war die Antwort einfach: entweder Baukasten oder WordPress-Agentur. Seit kurzem gibt es einen dritten Weg, der unsere Empfehlung bei vielen Projekten verändert hat — statische Websites, mit KI-Power gebaut (Vibe Coding). Hier der ehrliche Vergleich aller drei Modelle.

Baukasten
(Wix, Jimdo)
Klassisch
(WordPress-Agentur)
Modern statisch
(Vibe Coding)
Einrichtungskosten 0 € 5.000–25.000 € 5.000–20.000 €
Monatliche Kosten 10–30 € 30–150 € 0–10 €
Hack-Risiko mittel mittel-hoch sehr niedrig
Wartungsaufwand Sie selbst regelmäßig nötig minimal
Ladezeit / Performance mittel mittel-gut sehr schnell
SEO-Eignung schlecht gut sehr gut
Inhalte selbst pflegen möglich (Editor) einfach (WP-Backend) nur via Dev/Agentur
Wann sinnvoll? Hobby, Verein viel Redaktion Performance + low maintenance

Baukasten — günstig in der Anschaffung, teuer im Betrieb

Wix, Jimdo & Co. starten bei 10 € im Monat. Klingt verlockend — bis man rechnet: Über 5 Jahre summiert sich das auf 600–1.500 €, dazu kommt Ihre eigene Zeit (Inhalte einpflegen, Optik anpassen, Sicherheitsfragen klären). Für Hobby-Projekte oder Vereine passt das. Für ein Unternehmen, das mit der Website Kunden gewinnen will, ist es selten die richtige Wahl — Performance, SEO und individuelles Design sind in Baukastensystemen begrenzt.

Klassisch — WordPress-Agentur als bewährter Standard

War lange unsere Standard-Empfehlung und ist es für viele Kunden weiterhin: WordPress bietet maximale Flexibilität, ein riesiges Plugin-Ökosystem und ein gewohntes Backend, in dem Sie Inhalte selbst pflegen. Kehrseite: regelmäßige Sicherheits-Updates, Plugin-Konflikte und Datenbank-Backups bedeuten 30–150 €/Monat Wartungsaufwand — entweder Sie machen es selbst oder die Agentur. Wenn Sie regelmäßig selbst Inhalte ändern wollen, bleibt WordPress unsere Empfehlung. Mehr Hintergründe: Warum wir WordPress einsetzen.

Modern statisch — unser neuer Liebling für viele Projekte

Seit wir Websites mit KI-gestützten Tools wie Claude Code statisch aufbauen, empfehlen wir das vielen Kunden: gleicher Initialpreis wie WordPress, aber praktisch keine monatlichen Wartungskosten. Kein Backend, das gehackt werden könnte. Keine Plugin-Updates. Keine Datenbank-Probleme. Die Seite läuft jahrelang stabil ohne Eingriff. Wenn Sie Inhalte selten ändern oder die Pflege weiter bei uns lassen wollen, ist das oft die schlauere Wahl. Mehr dazu: Vibe Coding — High-End Websites mit KI-Power.

Welcher Weg passt für Sie? Das hängt von zwei Fragen ab: Wie oft wollen Sie selbst Inhalte ändern? Und wie wichtig sind Ihnen niedrige monatliche Folgekosten? Im 30-Minuten-Erstgespräch sortieren wir das ehrlich für Ihren Fall — inklusive einer realistischen Preisspanne. Unsere Webdesign-Pakete zeigen Festpreis-Optionen für alle drei Wege.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Wir rechnen transparent: keine Pauschalen, sondern tatsächliche Aufwände nach Stundensatz. Damit Sie eine ehrliche Einschätzung bekommen, hier die Eckdaten aus über 160 Projekten der letzten Jahre.

  • 5.000–25.000 €
    für eine professionelle Firmenwebsite – von der schlanken Visitenkarten-Seite bis zur umfangreichen Unternehmens­website mit vielen Unterseiten und Funktionen. Quelle: Webfeinschliff, Projekte 2022–2026
  • 50–300 € / Jahr
    für Hosting und Domain – diese laufenden Kosten fallen unabhängig von der Agentur an, sind aber bei bestehenden Seiten meist schon eingeplant. Je nach Anbieter und Performance-Anspruch
  • 150 € / Monat
    für unseren Servicevertrag – wir kümmern uns um Updates, testen alle Funktionen und reparieren, was kaputt geht. Empfehlen wir jedem Kunden mit Firmenwebsite. Webfeinschliff Servicepauschale

Wichtig: Wir versuchen immer, mit dem Budget zu arbeiten, das Sie zur Verfügung haben. Wenn Sie 8.000 € im Topf haben, bauen wir für 8.000 €. Wenn Sie 22.000 € investieren wollen, bekommen Sie eine andere Liga – aber kein Projekt wird zwanghaft auf das obere Limit getrieben.

Was kostet eine Website monatlich?

Neben den Einmalkosten für die Erstellung fallen laufende Kosten an. Diese liegen typischerweise bei 30–150 € im Monat, abhängig von Umfang und Service-Level:

  • Hosting: 5–30 €/Monat (je nach Performance-Anspruch)
  • Domain: ca. 1 €/Monat (10–15 €/Jahr)
  • SSL-Zertifikat: meist 0 € (im Hosting enthalten) oder 5–15 €/Monat
  • Wartungs-Basic: 30–60 €/Monat (Sicherheits-Updates, monatliches Backup)
  • Wartungs-Premium: 99–250 €/Monat (zusätzlich kleine Inhaltsänderungen, Funktionschecks)

Vorsicht bei „Website für 5 €/Monat"-Angeboten: Das ist meist reines Hosting ohne Wartung. Bei einer Firmenwebsite mit WordPress-Backend ist ein Wartungsvertrag praktisch Pflicht — sonst wird die Seite schnell zum Sicherheitsrisiko. Bei einer statischen Vibe-Coding-Website fallen die laufenden Wartungskosten dagegen weitgehend weg (mehr dazu →) — ein Grund, warum wir diese Variante immer öfter empfehlen.

Interaktiv · in 60 Sekunden

Was kostet Ihre Website? Rechnen Sie es aus.

Beantworten Sie acht kurze Fragen — Sie bekommen eine ehrliche Preis-Einschätzung auf Basis unserer echten Festpreis-Logik. Kein Verkaufsgespräch nötig.

1 · Wie viele Seiten brauchen Sie?

2 · Design

3 · Wollen Sie Inhalte später selbst pflegen?

4 · Online-Shop?

5 · Wer liefert die Texte?

6 · Und die Bilder?

7 · Wie viele Sprachen?

8 · Was soll zusätzlich rein?

Was kostet eine Homepage — und was unterscheidet sie von einer Website?

Im strengen Sinne ist die Homepage nur die Startseite einer Website. Umgangssprachlich meinen die meisten damit aber die ganze Website mit allen Unterseiten. Was eine Homepage kostet, hängt also davon ab, was Sie meinen.

Was kostet eine Homepage erstellen lassen — Preise für verschiedene Homepage-Typen

Die meisten Anfragen, die uns mit „Was kostet eine Homepage?" erreichen, meinen die ganze Website — also die komplette Online-Präsenz mit mehreren Unterseiten. Die Preise sind dann identisch zu denen, die wir oben für Websites genannt haben:

  • 1.900–5.000 €
    One-Pager-Homepage — eine durchgestaltete Seite, ideal für Selbstständige, Vereine und kleine Unternehmen, die schnell präsent sein wollen.
  • 5.000–8.000 €
    Klassische Firmen-Homepage — Startseite plus 4–6 Unterseiten (Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum/Datenschutz). Der Standard für die meisten KMU.
  • 10.000–25.000 €
    Umfangreiche Unternehmens-Homepage — mit individueller Programmierung, Blog/News-Bereich, Mehrsprachigkeit oder Kundenportal. Für Mittelstand und Konzernteile.

Wer wirklich nur die Startseite gestaltet haben will (ohne weitere Unterseiten), kommt deutlich günstiger weg — ab etwa 1.900 €. Aber: Eine Online-Präsenz mit nur einer Seite ist heute selten sinnvoll, weil Suchmaschinen mehrere thematische Unterseiten erwarten und Besucher gezielt nach Detailinhalten suchen.

Diese 5 Faktoren bestimmen Ihren Preis

Eine pauschale Antwort auf „Was kostet die Website?" gibt es nicht – und wer sie Ihnen gibt, sollten Sie skeptisch beäugen. Diese fünf Faktoren entscheiden, wo Sie in der Spanne zwischen 5.000 und 25.000 Euro landen.

Website-Typ und Umfang im Vergleich

Website-Typ Preis Aufwand Geeignet für
Online-Visitenkarte / One-Pager 5.000–8.000 € ★★★★★ Selbstständige, kleine Betriebe
Klassische Firmenwebsite 8.000–15.000 € ★★★★★ KMU, Dienstleister
Umfangreiche Unternehmens-Site 15.000–25.000 € ★★★★ Mittelstand, Konzernteile
Online-Shop ab 15.000 € ★★★★★ E-Commerce, B2B-Vertrieb

Die typischen Preistreiber

Über die reine Größe der Website hinaus gibt es vier Punkte, die in fast jedem Projekt darüber entscheiden, ob Sie am unteren oder oberen Ende der Preisspanne landen. Jedes Plus heißt: Aufschlag auf den Grundpreis.

  1. +

    Individuelles Design statt Relaunch

    Bei technisch veralteten Seiten mit gutem Design reicht oft ein technischer Relaunch – die Inhalte ziehen ins moderne WordPress-System um, das Design bleibt. Wenn das Design dagegen komplett neu gestaltet werden soll, macht das im Preis den größten Unterschied.

  2. +

    Texte und eigene Fotos von uns

    In den meisten Projekten liefern Kunden die Inhalte selbst. Sollen wir Texte komplett neu schreiben, kommt das als separater Posten dazu — typische Preise dafür haben wir in unserem Ratgeber Texte kaufen — was dürfen Texte kosten? aufgeschlüsselt. Stockfotos sind bei uns inklusive – nur eigene Foto-Shootings im Unternehmen rechnen wir extra ab.

  3. +

    Enges Zeitfenster

    Schnellschüsse sind teurer. Wenn Sie ein festes Wunschdatum haben, müssen wir mehr Ressourcen parallel einplanen – das treibt den Preis um 20–40 %. Mit drei bis vier Monaten Vorlauf können wir am wirtschaftlichsten arbeiten.

  4. +

    Sonderwünsche und Extras

    Mehrsprachigkeit, aufwändige Animationen, Anbindung an externe Systeme (CRM, ERP, Buchungssoftware), kostenpflichtige Plugins – jeder dieser Punkte kann zwischen 500 € und mehreren Tausend Euro kosten. Wir sagen Ihnen ehrlich, wann was sinnvoll ist.

Schnell, günstig, gut – Sie haben zwei Wünsche frei

Es gibt einen Projektmanagement-Klassiker, der bei Websites genauso gilt wie überall sonst: Von den drei Eigenschaften schnell, günstig und gut bekommen Sie immer nur zwei gleichzeitig. Welche Kombination zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Situation ab.

Gut + günstig braucht Zeit. Schritt für Schritt arbeiten, Sparpotenziale finden – rechnen Sie mit drei bis fünf Monaten Projektdauer.

Gut + schnell kostet Aufpreis. Mehr Köpfe parallel beschleunigen, kosten aber 20–40 % mehr als der wirtschaftliche Standardweg.

Schnell + günstig heißt: Sie kaufen einen Kompromiss. Performance, SEO und individuelles Design müssen dann hinten anstehen.

Festpreis mit 0 % Finanzierung

Auch wenn wir transparent nach Aufwand kalkulieren, bekommen Sie vor Projektstart einen Festpreis — keine Stundenabrechnung, keine bösen Überraschungen. Für Investitionen im fünfstelligen Bereich bieten wir zusätzlich das Webfeinschliff Website-Leasing mit 0 % Zinsen — gerade für junge Unternehmen, Vereine oder Selbstständige eine planbare Alternative zur Einmalzahlung.

Website erstellen lassen mit Leasing — Festpreis mit 0 % Finanzierung über 36 Monate
  • 0 %
    Zinsen über 36 Monate Laufzeit. Statt einer großen Einmalinvestition zahlen Sie eine planbare monatliche Rate – ohne Aufschlag.
  • 99 € / Mon.
    Servicepauschale ist während der Laufzeit inklusive: Wartung, Updates, Sicherheit, Funktionscheck. Damit ist Ihre Seite die ganze Zeit auf dem neusten Stand.
  • 36 Monate
    Vertragslaufzeit, danach gehört die Website komplett Ihnen. Sie entscheiden frei, ob Sie unseren Service weiter nutzen möchten oder nicht.

Das Modell eignet sich besonders für Start-ups, Vereine, Selbstständige und kleinere Mittelständler. Wer die Servicepauschale auch ohne Finanzierung möchte, bekommt sie selbstverständlich auch separat.

Fazit: Was darf eine Website wirklich kosten?

Die ehrlichste Antwort: So viel, wie sie Ihnen wert ist. Eine Website ist kein Kostenpunkt, sondern ein Werkzeug, das über Jahre für Sie arbeitet – wenn sie gut gebaut ist.

Statt zu fragen „Was kostet das Minimum?", lohnt es sich, die Frage umzudrehen: Was sind Sie bereit zu investieren, damit Ihre Website neue Kunden gewinnt? Eine Visitenkarten-Seite für 6.000 € kann genau das Richtige sein – wenn Sie Ihre Kunden über andere Kanäle gewinnen. Eine 18.000-€-Seite mit echtem SEO-Konzept und durchdachter Nutzerführung ist genau richtig, wenn die Website Ihr wichtigster Vertriebskanal werden soll.

Bevor Sie Angebote einholen, lohnt sich ein Blick auf unseren Ratgeber Professionelle Website erstellen lassen — worauf Sie achten sollten. Dort gehen wir auf Auswahlkriterien, Freelancer-vs-Agentur und Vertragsfallen ein.

Genug gerechnet. Reden wir konkret.

In 30 Minuten bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung Ihrer Wunsch-Website – inklusive realistischer Preisspanne, ohne Verkaufsdruck.

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