Wenn wir für einen Kunden eine Website aufbauen sollen, dann wählen wir (FAST) immer WordPress als Content-Management-System (CMS). Und das aus Überzeugung. Warum wir das so machen und welche Vor- und Nachteile WordPress hat wollen wir hier kurz erläutern.

warum-wordpress-websiteWas gibt es so auf dem CMS-Markt?

WordPress ist weltweit das am häufigsten genutzte Content-Management-System. Es gibt aber auch noch andere (gute) CMS, die ggfs. für mittelständische oder große Unternehmen eine Option sein können. Ein Grund, nicht WordPress zu wählen, könnte zum Beispiel sein, dass es viele Personen gibt die bereits jahrelange Erfahrung mit Systemen wie Joomla oder Typo3 haben. Oder dass manche Firmen mit vielen Redakteuren und Ausgabesprachen arbeiten und deshalb oft Übersetzungen und entsprechenden anderen Content einpflegen müssen. Auch ein benötigtes Redaktions-Workflow kann gegen WordPress sprechen, auch wenn es hier viele Möglichkeiten gibt. Gerade wenn es um mehrere /große / mehrsprachige Webseiten geht, mit komplexen Berechtigungsstrukturen und Redaktions-Workflows, die über ein Backend verwaltet werden sollen, ist Typo3 sehr weit verbreitet und auch gut geeignet.

Wir geben zu: Wenn man sich einmal mit einem CMS auseinandergesetzt hat, das System blind beherrscht und weiß, wie man damit umgeht, dann hat das Vorteile. WordPress allerdings ist so extrem einfach aufgebaut, dass es nur sehr, sehr wenig Einarbeitungszeit benötigt, um genauso schnell bzw. sogar noch schneller damit zu arbeiten. Einfach Inhalte auf einer Website zu ändern oder neue Inhalte einzupflegen sollte für keinen Ihrer Mitarbeiter ein Problem darstellen.

Übrigens: Wir planen am Ende jedes Website-Aufbaus automatisch eine Schulung zum Thema ein, bei wir den Umgang mit WordPress erklären.

Vielleicht können wir Ihnen ja so die Angst vor Veränderung etwas nehmen 😉

Warum WordPress das am häufigsten genutzte CMS ist

WordPress war ursprünglich für Blogs gedacht. Heute ist es weit mehr als das. Mit WordPress können einfache Blogs bis hin zu komplexen Websites realisiert werden. Das System hat eine Auswahl aus über 2.000 Plugins zu bieten und sehr vielen und flexiblen Themes angesammelt, mit deren Hilfe Websites ausgearbeitet und ergänzt werden können.

Das wichtigste an WordPress ist jedoch die Community. Content-Management-Systeme entwickeln sich stetig weiter und je größer die sie nutzende Gruppe an Menschen ist, desto stabiler laufen die Systeme. Und desto besser entwickeln sie sich weiter. Eine große und aktive Community sichert also eine hohe Aktualität und eine ständige Wartung des Systems.
Wie? Auftretende Fehler werden im Handumdrehen von pfiffigen Webentwicklern aus der ganzen Welt gemeldet, Sicherheitslücken  schnell geschlossen. Dieser Aspekt spielt eine große Rolle in einer Zeit, in der Computerhacker für jedes Unternehmen gefährlich werden können. Selbstgeschriebene Themes für WordPress stellen im Gegensatz dazu insbesondere deshalb ein Sicherheitsrisiko dar, weil Angreifer leicht (über gut durchdachte SQL-Injections) die Kontrolle über die Webseite übernehmen können. Gerade bei sensiblen Kunden- bzw. Kontodaten kann das zu einem realen Problem werden.

Mit WordPress inklusive seiner Themes und Plugins können also ganz ohne (oder mit sehr wenig) Programmieraufwand von der Agenturwebsite bis hin zur komplexen Jobbörse, Reiseplattform, zum Online-Shop oder der klassischen Unternehmenswebsite eigentlich alles erstellt werden.

Weitere Gründe, die für WordPress sprechen

Einfach zu installieren

Eine Website aufzusetzen dauert heute nur wenige Minuten: Domainnamen und Webhostingpakete bei einem Anbieter wie HostEurope, Strato etc. sichern. Datenbank einrichten. WordPress herunterladen und via FTP hochladen. Die wp-config-Datei anpassen und mit einem Schritt installieren. Ein Kinderspiel, das wenig Zeit braucht und dadurch Sie als Auftraggeber wenig kostet.

Ausgereifte und schöne Responsive Themes

Auf das Design kommt es an! Es gibt extrem viele günstige und schöne Themes, die für unter 100,- Euro auf Plattformen wie Themeforest gekauft werden können. Vom Hochladen des Logos bis hin zum Einrichten des Corporate Designs oder Einpflegen von Bildern und Texten ist danach kaum Programmieraufwand mehr nötig. Die Anpassung für mobile Endgeräte ist schnell, optisch ansprechend und funktional umsetzbar. Der Unterschied zu einem von Grund auf selbst geschriebenen Theme ist für den Besucher nicht erkennbar, spart aber in der Seitenentwicklung viel Zeit – und dadurch bares Geld.

Sicherlich kann auch ein komplett individuelles Design entworfen werden, das WordPress anschließend via Theme „übergestülpt“ wird – das bedeutet jedoch einen deutlich größeren Aufwand (mehr Kosten) und auch die Fehlerbeseitigung gestaltet sich später sehr aufwändig.

Plugins für WordPress

Die Fülle an Plugins für WordPress ist gigantisch, der integrierte Plugin-Manager bietet Erweiterungen in den verschiedensten Anwendungsgebieten. Diese werden meist kostenlos angeboten, was eine enorme Ersparnis gegenüber selbstentwickelten Erweiterungen darstellt. Auch Sicherheitslücken werden aufgrund der Verwendung durch die große Community schneller entdeckt und vom Hersteller geschlossen.

WordPress ist technologischer Standard

Über 26 Prozent aller Webseiten im Internet basieren weltweit auf WordPress. Und: Unter den Webseiten mit Content-Management-Systemen nutzen fast 60 Prozent WordPress. Somit ist WordPress das am häufigsten verwendete CMS der Welt.
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Finger weg von Eigenentwicklungen

Auch in Würzburg gibt es viele Agenturen, die nicht mit WordPress arbeiten, sondern ihren Kunden „CMS-Eigenentwicklungen“ verkaufen. Der Grund dafür ist nicht, dass Eigenentwicklungen die besseren CMS sind. Nein, leider gibt es – aus unserer Sicht – nur zwei Grunde dafür:

1. Die Agentur hat einen Entwickler, der sich damit profilieren will. Die Programmierarbeit ist oft sogar schon zum Großteil geleistet und soll an möglichst viele Kunden verkauft werden, um den Profit zu steigern.
2. Die Agentur will ihre Kunden an sich binden. Andere Agenturen wagen sich nur sehr ungern an selbst geschriebene Systeme heran, die sie nicht kennen. Das ist ungefähr so, als würde ein Automechaniker an einem selbstgebauten Motor schrauben, das Wasserstoff fährt – im besten Fall sehr aufwändig, im Schlechtesten eine tickende Zeitbombe.

Wir berechnen Ihnen keine Entwicklungszeit für etwas, was sehr günstig eingekauft werden kann. Und wir übergeben Ihnen eine Website, die von jedem Web-affinen bedient, verändert, gepflegt werden kann.

Gerade im CMS-Bereich lohnt sich heutzutage eine Eigenentwicklungen kaum noch. Auch ist das Code-Qualitätsniveau nicht abschätzbar und preislich kann eine gute Eigenentwicklungen niemals mit Typo3 oder WordPress mithalten. Das heißt aber nicht, dass Eigenentwicklungen grundsätzlich schlecht sind. Es muss von Fall zu Fall abgewogen werden.

Das perfekte CMS wird es nie geben

Das perfekte CMS gibt es noch nicht und wird es auch vermutlich niemals geben. Das liegt daran, dass heute ein CMS sehr viel können muss: Einfach bedienbar im Backend, perfekt für Suchmaschinenoptimierung, ohne Sicherheitslücken, mit unzähligen Plugins und sehr guten Ladezeiten. Die Summe dieser Anforderungen macht es eigentlich unmöglich (oder extrem teuer) ein perfektes CMS für jeden Kunden einzusetzen. WordPress ist nah dran, wird aber auch immer weiter optimiert  und angepasst, geht mit der Zeit. Wir betreiben insgesamt über 100 eigene Websites, die zu 100% mit WordPress umgesetzt sind. Und empfehlen es fast jedem. Es ist nicht ohne Grund das am häufig genutzte CMS weltweit. Selbstverständlich prüfen wir vor jeder Umsetzung welches System für Sie am besten geeignet ist.