Die kurze Antwort: Was kostet Google Ads?
Suchmaschinenwerbung, kurz SEA, besteht aus zwei Kostenblöcken, die Sie immer getrennt betrachten sollten: dem Werbebudget, das an Google geht, und der Betreuung.
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500Euro Werbebudget im Monat sind für lokale Kampagnen ein sinnvoller Einstieg. In vielen Branchen bringen 1.000 bis 2.000 € messbare Ergebnisse. Dieses Geld geht direkt an Google.
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20 %des Werbebudgets, mindestens 500 € im Monat, kostet bei uns die Betreuung. Am Markt sind 10 bis 20 % oder feste Monatspauschalen üblich.
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0Euro kostet das Google-Ads-Konto selbst. Ein offizielles Mindestbudget nennt Google nicht. Unter einigen Hundert Euro im Monat sammeln Sie aber zu wenige Daten, um sinnvoll zu optimieren.
Wie ein Klickpreis entsteht
Jede Suche löst eine kleine Auktion aus. Alle Werbetreibenden, die auf diesen Begriff bieten, treten gegeneinander an. Wer oben steht, entscheidet nicht allein das höchste Gebot, sondern der Anzeigenrang: Gebot, erwartete Klickrate, Relevanz der Anzeige und die Qualität der Zielseite zusammen.
Daraus folgen zwei Dinge, die viele überraschen:
- Sie zahlen oft weniger als Ihr Höchstgebot (Google-Ads-Hilfe).
- Eine gute Anzeige mit passender Landingpage kann günstiger und trotzdem weiter oben stehen als ein Wettbewerber mit höherem Gebot. Qualität ist bei Google Ads bares Geld.
Tagesbudget und Monatsgrenze
Sie legen ein durchschnittliches Tagesbudget fest. An einzelnen Tagen darf Google bis zum Doppelten ausgeben, wenn viel gesucht wird. Über den Monat zahlen Sie aber nie mehr als das 30,4-Fache des Tagesbudgets (Google-Ads-Hilfe). Bei 20 € am Tag sind das höchstens 608 € im Monat.
Echte Klickpreise: elf Suchbegriffe im Vergleich
Die meisten Ratgeber nennen Branchen-Durchschnitte ohne Quelle. Wir haben die Werte selbst abgefragt: Gebote für die oberen Anzeigenplätze aus den Daten des Google-Keyword-Planers, Deutschland, Stand Oktober 2026. Die linke Zahl ist das untere, die rechte das obere Ende der üblichen Spanne.
| Suchbegriff | Gebot unten | Gebot oben |
|---|---|---|
| kfz werkstatt | 0,85 € | 3,25 € |
| pflegedienst | 1,14 € | 3,98 € |
| schlüsseldienst | 1,52 € | 4,88 € |
| dachdecker | 1,37 € | 6,33 € |
| steuerberater | 1,76 € | 7,04 € |
| zahnarzt | 1,73 € | 8,61 € |
| umzugsunternehmen | 4,03 € | 11,96 € |
| anwalt arbeitsrecht | 4,12 € | 14,51 € |
| website erstellen lassen | 5,07 € | 20,07 € |
| google ads kosten | 3,13 € | 22,94 € |
| seo agentur | 9,50 € | 32,93 € |
Quelle: Google-Ads-Keyword-Planer über DataForSEO, Deutschland, abgerufen am 20.10.2026. Bundesweite Werte, mit Ortsangabe oft günstiger.
Was die Tabelle zeigt: Handwerk, Pflege und Gesundheit liegen meist bei 1 bis 8 € pro Klick. Recht, Umzug und alles rund um Websites und Marketing kostet deutlich mehr, weil dort viele Anbieter um wenige Kunden werben. Sogar der Suchbegriff „google ads kosten“ selbst kostet bis zu 23 € pro Klick.
Wichtiger als der Klickpreis ist, was eine Anfrage kostet. Ein Klick für 15 € ist günstig, wenn jeder fünfte Besucher anfragt. Einer für 2 € ist teuer, wenn niemand anfragt.
Wie viel Budget brauchen Sie? Eine Rechnung zum Nachmachen
Rechnen Sie rückwärts, vom Ziel zum Budget. Ein Beispiel für einen Dachdecker, mit angenommenen, aber realistischen Werten:
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1. Ziel festlegen
Zehn Anfragen im Monat über die Website.
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2. Klicks berechnen
Fragt jeder zwanzigste Besucher an (5 % Conversion-Rate), braucht es 200 Klicks.
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3. Budget berechnen
200 Klicks mal rund 4 € Klickpreis ergeben 800 € Werbebudget im Monat, also etwa 26 € am Tag. Eine Anfrage kostet damit 80 €.
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4. Gegenrechnen
Wird jede dritte Anfrage zum Auftrag, kostet ein Auftrag 240 € Werbebudget. Bringt er mehr Deckungsbeitrag, trägt sich die Kampagne. Das Werbebudget ist dann keine Ausgabe, sondern Einkauf von Aufträgen.
Die Conversion-Rate ist der größte Hebel in dieser Rechnung. Verdoppeln Sie sie mit einer besseren Landingpage, halbieren sich die Kosten pro Anfrage. Deshalb bauen wir für Kampagnen oft eigene Zielseiten. Was das kostet, steht in Was kostet eine Website?
Was eine Google-Ads-Agentur kostet
Für die Betreuung haben sich drei Modelle durchgesetzt:
| Modell | Üblich | Gut, wenn … |
|---|---|---|
| Prozent vom Werbebudget | 10 bis 20 %, oft mit Mindestbetrag | das Budget wachsen soll |
| Monatspauschale | fester Betrag je Umfang | das Budget stabil bleibt |
| Einrichtung oder Audit | einmalig | Sie danach selbst steuern wollen |
Bei uns sind es 20 % des Werbebudgets, mindestens 500 € im Monat, ohne lange Vertragsbindung. Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google, wir bekommen davon keine Provision. Achten Sie bei jedem Angebot darauf, dass das Werbekonto Ihnen gehört. Wer im Konto einer Agentur wirbt, verliert beim Wechsel alle Daten.
Ab wann lohnt sich eine Agentur? Bei sehr kleinen Budgets frisst die Betreuung einen großen Teil. Ab etwa 1.500 € Werbebudget im Monat spart professionelle Steuerung meist mehr ein, als sie kostet. Mehr zu unserer Arbeit auf der Seite SEA-Agentur Würzburg.
Suchmaschinenwerbung ist mehr als Google: Microsoft Ads
Wer „Suchmaschinenwerbung“ hört, denkt an Google. Dabei gibt es eine zweite Plattform, die viele übersehen: Microsoft Ads, früher Bing Ads. Die Anzeigen erscheinen in der Suchmaschine Bing, bei Partnern und in Microsoft Copilot.
- Reichweite am Arbeitsplatz: Über alle Geräte hat Bing in Deutschland nur gut 6 % Marktanteil, am Desktop aber rund 19 % (StatCounter, September 2026). Wer Geschäftskunden am Rechner erreichen will, erreicht dort fast jeden Fünften.
- Günstigere Klicks: In unserem Vergleich von zehn Suchbegriffen lag der Klickpreis bei Microsoft in neun Fällen unter Google, teils um ein Vielfaches. Die Details stehen im Ratgeber Microsoft Ads.
- Wenig Mehraufwand: Bestehende Google-Kampagnen lassen sich importieren. Danach braucht es eigene Pflege, aber kein zweites Konzept.
Microsoft Ads ersetzt Google Ads nicht. Als Ergänzung mit einem kleinen Teil des Budgets ist es aber fast immer einen Test über sechs bis acht Wochen wert, vor allem im B2B. Vergleichen Sie dabei die Kosten pro Anfrage, nicht pro Klick.
KI in Google Ads: was sich 2026 ändert
Google automatisiert die Werbung immer stärker. Für Ihr Budget sind drei Entwicklungen wichtig:
- Performance Max verteilt ein Budget automatisch auf Suche, YouTube, Display, Gmail und Maps. Das spart Arbeit, zeigt aber weniger genau, wofür das Geld ausgegeben wurde. Ohne sauberes Conversion-Tracking optimiert die KI auf die falschen Ziele.
- AI Max für Suchkampagnen erweitert klassische Suchkampagnen um automatisch gefundene Suchbegriffe und Anzeigentexte. Mehr Reichweite, aber auch mehr Klicks auf Begriffe, die Sie nie gebucht hätten. Ausschlusslisten werden dadurch wichtiger, nicht unwichtiger.
- Anzeigen bei KI-Antworten: Über und unter den KI-Übersichten von Google laufen bereits Anzeigen. Anzeigen direkt in den KI-Antworten gab es nach Angaben der Fachpresse im Oktober 2026 in Deutschland noch nicht.
Die Faustregel: Automatisierung belohnt gute Daten. Wer der KI keine echten Anfragen als Ziel mitgibt, bezahlt sie dafür, möglichst viele billige Klicks einzukaufen.
Fünf Fehler, die Budget verbrennen
- Keine Ausschlussliste. Ohne ausgeschlossene Begriffe zahlen Sie für Suchen wie „kostenlos“, „Job“ oder „selber machen“.
- Displaynetzwerk in der Suchkampagne. Google schaltet es bei neuen Suchkampagnen standardmäßig mit ein. Die Anzeigen erscheinen dann auch auf fremden Websites, oft mit schwachen Klicks.
- Falsche Standorteinstellung. Wer statt „Anwesenheit“ die Option für Interesse an der Region wählt, zahlt auch für Klicks von Menschen, die gar nicht dort sind.
- Kein oder kaputtes Conversion-Tracking. Ohne Messung weiß niemand, welche Anzeige Anfragen bringt, und die automatische Gebotssteuerung tappt im Dunkeln. Mit Cookie-Banner fehlen ohne Einwilligung Daten, das muss das Tracking berücksichtigen.
- Alles auf die Startseite. Eine Anzeige für „Dachsanierung“ sollte auf einer Seite über Dachsanierung landen, nicht auf der Startseite.
Google Ads oder SEO?
Anzeigen bringen Anfragen ab dem ersten Tag und hören auf, sobald das Budget stoppt. SEO braucht drei bis sechs Monate, wirkt dann aber ohne Klickkosten weiter. Die sinnvollste Lösung ist meist beides: Anzeigen für die teuren, kaufnahen Begriffe und für den schnellen Start, SEO und GEO für den Kanal, der mit der Zeit immer günstiger wird.
Was SEO kostet, lesen Sie in Was kostet SEO?, die Sichtbarkeit in ChatGPT und Copilot behandelt Was kostet GEO?.
Fazit: Was Google Ads kosten darf
Rechnen Sie mit einem Werbebudget ab 500 € im Monat für lokale Kampagnen, in vielen Branchen mit 1.000 bis 2.000 €, dazu die Betreuung. Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern was eine Anfrage kostet und was sie Ihnen bringt. Microsoft Ads als Ergänzung ist günstiger, als die meisten denken.
Was kostet eine Anfrage in Ihrer Branche?
Wir rechnen es Ihnen mit echten Klickpreisen für Ihre Suchbegriffe und Ihre Region aus. Kostenlos und ohne Paketzwang.