mr-ausschnittDer nächste Teil unserer Reihe „Hinter den Kulissen“ gewährt wieder einen Blick in den Alltag unserer Agentur und stellt diesmal Webentwicklungs-Trainee Marcel Reitz vor, dessen beschwerlicher Lebensweg nach vielen Jahren Schule und Studium schlussendlich doch mit einem Happy End …. beginnt.

Vom Bäckersohn zum Webentwickler

Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Marcel Reitz, ich bin 24 Jahre alt und nun Trainee als Webentwickler bei der Firma Webfeinschliff. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Altenbuch im Südspessart, wo ich in guter Umgebung, dank meiner Eltern und Großeltern, eine sorglose und wirklich wunderschöne Kindheit verbringen durfte. An dieser Stelle vielen Dank dafür.

Schon früh, im Alter von circa 7 Jahren, entdeckte ich meine Leidenschaft für Computer. Was mit Spielen begann und mit einem Defekt des Gerätes endete, sollte eine große Auswirkung auf mein Leben haben. Drei Worte reichten aus: „ Floppy Disk Failure!“. Genau diese drei Worte veranlassten mich, dem Problem auf die Spur zu kommen, sie weckten den Ehrgeiz in mir. So setzte ich mich Stunden, Tage mit dem Problem auseinander, bis der PC schlussendlich wieder funktionierte. Die Faszination Computer wurde in meinem Herzen geboren.

Mein Schulweg führte mich eher über Umwege, doch stets kontinuierlich dem Ziel „Arbeit mit und an Computern“ entgegen: Realschule, Ausbildung als Elektroniker, danach Fachabitur. Meine Freizeit bestand und besteht bis Dato nur aus Computern. Zum Einen reparierte und wartete ich Sie – was mir auch heute noch sehr viel Spaß bereitet. Und natürlich gehörte Zocken zum täglichen Programm. Alles hätte so schön sein können, doch…

… mir fehlte die gewisse Kreativität, Ideen umzusetzen und mir ein mögliches Ergebnis vor meinen eigenen Augen vorzustellen. So entdeckte ich die Webentwicklung für mich. Was mit dem Erlernen von HTML und SQL begann, vertiefte ich immer weiter, sodass ich bald aus eigener Kraft erste eigene Ideen in die Tat umsetzen konnte. Schon bald liefen die ersten Webseiten und Webshops vom Band. Es ist wie ein Glücksgefühl, wenn man eine fertige Seite sieht, die funktioniert, dazu toll aussieht und im Hintergrund sicher und schnell läuft.

Studium – der Heilige Gral?

Ausbildung abgehakt, Fachabitur auch. Was nun? Was mit Computern sollte es sein. Also Informatik studieren – oder doch nicht? Aber noch einmal zurück zum Anfang…

Schon immer hatte ich neben meiner Liebe zu Computern ein Studium ins Auge gefasst; ein weiterer Kindheitstraum, auf den ich lange Jahre mit viel Mühe und Unterstützung von Zuhause hingearbeitet habe. Also auf an die FH Würzburg und los geht’s mit Informatik, dem non PLUS Ultra in der IT Welt. Wird schon passen – naiv, wie sich herausstellen sollte: Meine hohen Erwartungen wurden, das muss ich ehrlich zugeben, kaum erfüllt. Wo waren meine Websites? Webentwicklung stand lange nicht so sehr im Fokus, wie ich es mir gewünscht hatte.

Im vierten Semester gestand ich mir endlich ein: Ich hatte wohl nicht den perfekten Studiengang für mich gewählt. War Studium überhaupt etwas für mich? Diese Fragen quälten mich einige Zeit. Dann die Idee: Ein Praktikum als Webentwickler! Da bewerb‘ ich mich.

Der Job als Ausgleich

Gesagt, getan – ein Mann ein Wort. Kurze Zeit später durfte ich einige Tage bei Daniel Werner in die Internetagentur Webfeinschliff hineinschnuppern. Der lang ersehnte Einblick in den Job als Webentwickler. Ich fand sofort Gefallen daran, wieder zu Arbeiten und hatte neue Motivation, weiter zu studieren. Durch das wirklich tolle Arbeitsklima, sowie die hervorragende Integration ins Team von Webfeinschliff war der Frust vom Studium wie weggeblasen und ich bekam neuen Elan für die kommenden Semester. Diesmal allerdings im richtigen Studiengang für mich: E-Commerce.

Das beweist wieder einmal, was fürs Leben als auch fürs Studium gilt: „Darum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet!

Zukunft bei Webfeinschliff

Ich hoffe auf viele tolle Jahre und interessante, abwechslungsreiche Herausforderungen, die wir hier im Team von Webfeinschliff gemeinsam bewältigen werden. In diesem Sinne möchte ich mich auch noch einmal recht herzlich für die tolle Aufnahme und Zusammenarbeit bedanken. Ihr seid die Besten.


Nachtrag von Webfeinschliff: Der Liebe wegen…

Wenn die Herzdame ins Referendariat geht und dafür den Wohnort wechselt, versteht sich natürlich, dass man sie nicht alleine lassen möchte. Uns wäre es natürlich trotzdem lieber gewesen, wenn Marcel nicht wegziehen würde. Aber naja, es gibt wohl schlechtere Gründe, einen Job aufzugeben, als die Liebe. Marcel, wir werden dich vermissen und wünschen dir (& deiner Verlobten) alles erdenklich Gute für die Zukunft!